Diese Wochenende ist Halbzeit für mich in Madrid. Und es regnet mal wieder. Das Wetter ist hier auf jeden Fall nicht so, wie man es sich gemein hin vorstellt. Dass es im Frühling mal regnet, ok. Aber das Sprichwort für Madrid heißt ja eigentlich “aus dem Winter in die Hölle”. Gut, es gab schon ein paar schöne, warme Tage, aber die Hölle war es noch nicht. Auch eine Klimaanlage habe ich mir in der Wohnung bisher noch nicht gewünscht. Die Madrilenen schieben es auf den Klimawandel, denn normalerweise ist es wohl nicht so. Naja, mal sehen was die nächsten 10 Wochen bringen.
Eingelebt habe ich mich ganz gut. Auf der Arbeit neigt sich das erste Projekt, an dem ich mitgearbeitet habe, dem Ende zu. Was ich als nächstes machen werde steht aber noch nicht fest. Muss ich nächste Woche mal nachfragen. Mit den Kollegen verstehe ich mich auf jeden Fall sehr gut. Waren, nach einigen Startschwierigkeiten, nun auch schon zweimal zusammen Fußballspielen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Total ätzend ist die Klimaanlage im Büro: Das Thermostat ist zwar auf 24° C eingestellt, mein Arbeitsplatz befindet sich jedoch direkt unter dem Luftauslass. Für mich also nicht 24°, sondern kalte 18°. Ohne Pullover geht da gar nichts. Ab nächster Woche beginnt die “jornada intensiva”. Das heißt es wird jeden Tag maximal bis 16 Uhr gearbeitet (also 2,5 Std weniger).
Die gewonnene Zeit werde ich dazu nutzen mir noch etwas mehr von der Stadt anzugucken.
Schwer fällt es mir immer noch jeden Morgen um 7 Uhr aufzustehen.
Aber daran werde ich mich wohl oder übel gewöhnen müssen. *gähn*
Morgen endet die spanische Fußballsaison. Auch wenn mir relativ egal ist wer Meister wird und weder Real Madrid noch der FC Barcelona besonders sympathisch sind, hoffe ich doch auf Madrid. Wenn ich jetzt schon mal hier bin, will ich mir das Spektakel am Palza de Cibeles auch live angucken.
In diesem Sinne: Muchos saludos desde Madrid,
Sebastian