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Osterprozession

Freitag, 06. April 2007

OsterprozessionIn Spanien sind vor Ostersonntag Prozessionen üblich. Meist hat jeder Stadtteil seine eigene. Gestern Abend habe ich mir auch mal so eine Prozession angeguckt. Hauptsächlich angetrieben hat mich der Wunsch die Leute mit den “Zipfelmützen” (a la Ku Klux Klan) zu sehen.

Obwohl Madrid nicht unbedingt berühmt für diese Prozessionen ist, waren dennoch etliche Leute auf den Straßen, um sich die Prozession am Plaza Mayor anzugucken. Schlussendlich hat es ziemlich lange gedauert, bis die Prozession endlich da war. Aber die bewegen sich auch extrem langsam vorwärts. Für ca. 100m haben die mehr als 15min gebraucht! Leider sind die Fotos davon nicht ganz so toll, weil es schon recht dunkel war.

¡A Madrid!

Freitag, 06. April 2007

Die nächste Monate werde ich mich in Madrid aufhalten, um dort mein Praktikum zu machen (ist von der Uni vorgeschrieben). Habe eine Stelle bei “Telefónica I+D” (TID) gefunden. Dass ist der Forschungs- und Entwicklungszweig der Telefónica Gruppe (vergleichbar mit der Deutschen Telekom).

Habe ziemlich schnell eine schöne WG mit drei netten Mitbewohnern gefunden. Und die Kollegen bei TID sind auch sehr nett. Mit meinem Spanisch komm ich gut zurecht. 100% verstehe ich zwar noch nicht, aber das kommt sicher noch. Deshalb bin ich ja unter anderem hier.

Das Wetter ist leider zur Zeit nicht so gut. Mit 8-10°C ist es recht frisch, vor allem der Wind. Es ist hauptsächlich bewölkt und ab und zu regnet es. Es gibt wohl ein Sprichwort das heißt: “Madrid en abril, aguas mil”, also das es im April hier viel regnet. Mal sehen.

Die Fotos wird es hier geben.

Muchos saludos y hasta pronto, Sebastian

“Ein Spiel dauert 90 Minuten, und am Ende gewinnen immer die Deutschen!…

Samstag, 01. Juli 2006
WM2006_Viertelfinale_GER-ARG_Bild-14
WM2006_Viertelfinale_GER-ARG_Bild-18

…Manchmal dauert es auch länger.” Diesen Klassiker unter den Fußballweißheiten, rief mir der Flo nach dem Viertelfinals-Krimi wieder ins Gedächtnis. Passender kann man das Spiel fast gar nicht beschreiben!
Wir haben mal wieder auf der Pontstraße in Aachen geguckt. Hatten sogar noch recht gute Plätze. Zwar keine Sitzplätze, dafür jedoch freien Blick auf den Fernseher. Die Stimmung im Pontviertel war wieder großartig. Fotos davon gibt es hier.

Wenn die falsche Mannschaft gewinnt

Mittwoch, 28. Juni 2006

Südtribünen Bild
meine Schwester und ich mit Ticket
Goleo und Pille
Basl und ich beäugen das Aufwärmen
Brasilianischer Jubel

Nun durfte ich also auch Teil des (Jahrhundert-) Ereignisses “FIFA Fußball WM 2006 in Deutschland - Die Welt zu Gast bei Freunden” sein! Konkret, wie bereits erwähnt, das Achtelfinale zwischen Brasilien und Ghana in Dortmund.

Als ich in Dortmund aus dem Zug stieg, war ich etwas überrascht. Irgendwie hatte ich riesige WM-Hinweisschilder und Wegweiser erwartet, wie man zum Stadion kommt. Doch weit gefehlt. Die Hinweise waren zwar vorhanden, sind jedoch recht klein ausgefallen. Toll war die große Südtribünenwand direkt vor dem Bahnhof (s. erstes Foto).

Am Stadion angekommen, mussten wir erstmal die Tickets abholen. Das war sehr unkompliziert. Auch lange warten musste man nicht. Überhaupt waren die Helfer sehr hilfsbereit und freundlich.

Im Stadion war ich dann positiv überrascht, dass nicht die ganzen Sponsoren angesagt wurden, wie noch letztes Jahr beim Confed-Cup (s. Eintrag).

Enttäuscht war ich von den Brasilien Fans. Richtig Stimmung haben die nämlich während des Spiels nicht gemacht, obwohl sie in der Überzahl waren. Einzig beim Einlaufen zum Aufwärmen und beim mitsingen der Hymne waren sie zu hören…
Auch mit ‘ner Sambertänzerin war’s nix :-( Muss wohl an der Kälte gelegen haben…

Und die Brasilianische Mannschaft hat wie auch in den Spielen zuvor maßlos enttäuscht! In der zweiten Halbzeit hat sich das Spiel fast ausschließlich vor dem Brasilianischen Tor abgespielt. Meiner Meinung nach, haben sie völlig unverdient gewonnen! Klar, man kann sagen, dass sie effektiv spielen, etc.pp., aber wenn ich Brasilien und Fußball höre, habe ich bisher damit immer Ballzauber und tolle Spiele in Verbindung gebracht. Davon war bei der WM bisher ja fast nichts zu sehen. Deshalb hoffe ich auch, dass die nicht schon wieder Weltmeister werden. Vielleicht schaffen es ja die Franzosen das schon im Viertelfinale zu verhindern.

Schade fand ich auch, dass sich die Ghanaer nicht vom ganzen Publikum verabschiedet haben, sondern nur kurz und unvollständig (was die Mannschaft angeht) in einer Ecke waren. Oder aber da gibt es wieder so ‘ne tolle FIFA-Regelung, dass die sofort vom Platz müssen, um ja rechtzeitig für die Interviews zur Verfügung zu stehen…
Dass die Brasilianer sofort vom Platz gegangen sind war zu verstehen, bei der Stimmung im Stadion hätten die weiterhin nur Pfiffe geerntet.
Soviel erstmal für den Moment.

Un fin de semana en Barcelona

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Ein Wochenende in Barcelona also. Denn dort war ich die letzten vier Tage. Obwohl Barcelona ja bekanntlich in Spanien liegt, heißt das ja nicht, dass es auch im Winter schön ist, doch ich hatte Glück: an drei der vier Tage hat die Sonne geschienen. Allerdings war es nicht besonders warm. Die Außentemperatur schwankte zwischen 5° C und 10° C. Angekommen bin ich bereits Freitagmorgen. Vom Flughafen kann man bequem mit dem Flughafen Bus (Aerobus A1) für 3,60 € in die Innenstadt (Pl. de Espanya oder Pl. de Catalunya) fahren. Dort hat man Anschluss an das U-Bahn-Netz oder man wird, wie ich, dort abgeholt :-D .
Barcelona 2005 - 11
Nachmittags sind wir zum Tibidabo hochgefahren. Auf den Berg kommt man zunächst mit einer alten Straßenbahn und das letzte Stück mit einer Seilbahn auf Schienen. Die Frage, ob man denn auch hoch laufen könne wurde mir von dem überrascht wirkenden Taxifahrer verneint. Oben angekommen hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und das Meer.

Barcelona 2005 - 17Abends sind wir dann in die Xampaneria. Einen ersten, sehr guten Eindruck erhält man, nachdem man “La Xampaneria - A How To Guide” gelesen hat. Bei der Xampaneria handelt es sich im Grunde um eine Art Imbiss. Man erhält dort belegte Brötchen, Bratwurst (dort “Bratsburt” genannt) oder Tapas. Soweit nicht spektakulär, allerdings kann man ab einer Bestellung von zwei Sachen für wenig Geld eine ganze Flasche Sekt für wenig Geld ~2,5 € dazu bestellen. Da auch die Brötchen, bzw. Tapas nicht zu teuer sind, ist dies ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis! ;-) Wir haben uns allerdings gefragt, ob man dort auch erfolgreich etwas bestellen kann, wenn man nicht des Spanischen mächtig ist, denn die Bedienung hinter den Tresen machte nicht den Eindruck, dass sie des Englischen mächtig sein.

Barcelona 2005 - 22Samstagmorgen waren dann überraschender Weise meine Qualitäten als Grillmaster gefragt. Nicht dass es in Spanien keine Toaster gäbe, aber wenn nun mal keiner zur Hand ist, “grillt” man sich den Toast eben auf dem Gasherd! (s. rechts.)

Weitere Stationen an diesem Wochenende waren “Camp Nou”, das Fußballstadion vom FC Barcelona, die Altstadt inkl. “La Rambla”, Parc Güell und Palacio Nacional.

Und man hätte noch einiges mehr sehen können. Auch hinsichtlich der nächtlichen Party-Locations bietet Barcelona vielfältige Möglichkeiten. Allerdings fangen die Partys dort frühestens um 3 Uhr so richtig an. Wir waren Samstag Nacht im Pacha.

Die von mir geschossenen Fotos aus Barcelona befinden sich hier. Zum Beschriften der Fotos bin ich noch nicht gekommen. Später vielleicht. Mehr Fotos aus BCN gibt es in Kicki’s online Fotoalbum.

Fotos NikoLauf

Dienstag, 29. November 2005

NikoLauf So, der NikoLauf am Sonntag war schlussendlich doch nicht so kalt und nass, wie es sich am Vormittag angekündigt hatte. Die Strecke war zwar teils matschig, teils glatt, aber ich bin soweit gut durchgekommen. Bin mal auf die Zeit gespannt (sind leider noch nicht online und eine Stoppuhr hatte ich auch nicht mit). Ein paar Fotos von der Veranstaltung habe ich hier.

New York Marathon Finisher

Donnerstag, 10. November 2005

ZieleinlaufSo, da bin ich wieder. Zurück aus den Staaten, als Finisher des New York City Marathons! Auf dem Bild links, bin ich der zweite von rechts unter der Flagge, kurz vorm Ziel und am Ende meiner Kräfte. Leider habe ich es nicht geschafft meine Düsseldorfer Zeit zu verbessern, aber so erging es fast allen aus dem Henkel-Team. Und immerhin bin ich angekommen. 4 Stunden 51 Minuten und 28 Sekunden ist meine Nettozeit für die 42,195 Kilometer. Damit bin ich laut Ergebnisliste 24543. und 2214. meiner Altersklasse.
Am Start waren schlussendlich 37.597 Läufer, davon sind 36.847 im Ziel angekommen. 750 sind also auf der Strecke geblieben.
Vielen Dank an Sven, Heiko und meinen Vater, die bis zum Schluss mit mir gelaufen sind, obwohl sie sicher auch 20 Minuten vorher im Ziel hätten sein können!Alles in allem waren es sehr schöne Tage in New York. Wir haben super viel gesehen und hatten auch unglaublich gutes Wetter (20° C und Sonnenschein). Demnächst gibt es dann hier einen Bericht, Fotos und auch ein paar bewegte Bilder.

Update: Fotos aus New York gibt es hier zu sehen.

Foto aus dem Handbuch

Sonntag, 02. Oktober 2005

Foto vom Marathon-Start So, wie versprochen habe ich das Titelbild von dem Teilnehmerhandbuch eingescannt. Es zeigt die Verrazano-Narrows-Brücke, die der Startpunkt des Marathons ist. Ein Klick auf das Bilde links vergrößert es. Gut zu erkennen sind die Menschenmassen, die dort antreten.
Mittlerweile habe ich auch herausgefunden, dass die “Entry-Number” in der Teilnehmerdatenbank nicht der Startnummer entspricht. Die Startnummer richtet sich nach den zu erwartenden Ankunftszeiten.

Maybach Exelero - wow!

Freitag, 05. August 2005

Gestern Abend traute ich meinen Augen kaum, als dieses Traumauto über die Mattscheibe rollte. Sehr, sehr cool, wie ich finde. 700 PS treiben den 2,14 Meter breiten, fast 6 Meter langen und 2,6 Tonnen schweren Wagen auf 351 Km/h Spitze! Da es nur ein Concept-Car ist, kann man zwar keinen Preis angeben, der Wert soll aber bei ca. 2 Millionen Euro liegen.Besonders schön auch die Vorstellung, wenn man damit bei einem Empfang vorfährt und über Anzug oder Abendkleid noch die breiten Rennwagen-Gurte liegen (s. Fotos).

Anbei noch ein paar Links zu Fotos und dem Hintergrund des Projekts:

Sommer wo bist du?

Montag, 12. Juli 2004

Eigentlich wollte ich ja nicht ‘rumnörgeln, aber so langsam fängt dieses nass kalte fast-Winterwetter an zu nerven. 12° C im Juli muss ja nicht sein. Für alle die schon vergessen haben, wie die Sonne eigentlich aussieht, hier ein Bild von ihr –>Das Bild stammt von der Ultraviolett-Kamera der Sonnenobservationssonde “SOHO”.