Confed-Cup
Zur Zeit bietet sich durch den Confed-Cup dem Fußballinteressierten die Möglichkeit einen kleinen Vorgeschmack auf die (FIFA(!)-) WM 2006 zu bekommen.Ich habe diese Gelegenheit genutzt und mir in Köln das Spiel Tunesien-Deutschland angesehen.
Mal abgesehen von der schlechten Leistung der Nationalmannschaft, die auch die drei Tore nicht kaschieren konnten, ist mir vor allem die extreme Kommerzialisierung aufgefallen. Jede Kleinigkeit wird von einem “offiziellen Partner” präsentiert. Damit du eine Vorstellung von dem Ausmaß erhälst, hier ein paar Beispiele welche Aktionen von jeweils unterschiedlichen Partnern präsentiert wurden:
- die Träger der Nationalflaggen
- die Träger der FIFA-Flagge
- die Träger der Fairplay-Flagge
- die Ausstattung der Träger der vorher genannten Flaggen
- die Münze die der Schiedsrichter vor Spielbeginn wirft!
- sowie noch einige andere Sachen
Ich persönlich finde das etwas übertrieben. Wenn das bei der WM noch mehr wird, na dann prost Mahlzeit. Zum Glück bekommt man davon am Fernsehen nichts mit, denn bei der “tollen” Ticket-Verlosung werde ich wohl damit vorlieb nehmen müssen. Aber das ist ein anderes Thema.
Bis zur WM müssen die Kölner-Haupttribünen-Gäste auch noch lernen wie man sich an der Welle beteiligt! Das war wirklich mies!
Tags: Fußball, Ich, Nationalmannschaft, Stadion
28. Juni 2006 um 14:00
[...] Im Stadion war ich dann positiv überrascht, dass nicht die ganzen Sponsoren angesagt wurden, wie noch letztes Jahr beim Confed-Cup (s. Eintrag). [...]